Jeder hat schon ein­mal die ärger­li­che Erfah­rung gemacht, ver­geb­lich nach einem ganz bestimm­ten Wort zu suchen, obwohl man ganz genau weiß, dass man es kennt. Diese Pro­bleme tre­ten jedoch wahr­schein­lich viel sel­te­ner auf, als man denkt. Selbst wenn nor­male Spre­cher Mühe haben, ein bestimm­tes Wort zu fin­den und es dann eben nicht zu fin­den, ste­hen ihnen zahl­rei­che andere Wör­ter zur Ver­fü­gung, mit denen sich die Unter­hal­tung sinn­voll fort­set­zen lässt. Anders geht es einem Men­schen mit Sprach­stö­run­gen, einer soge­nann­ten Apha­sie, die nach einer Hirn­schä­di­gung (z. B. Schlag­an­fall, Tumor, Hirn­t­rau­men, end­zünd­li­che Pro­zesse) auf­tre­ten kön­nen. Die Schwere der Stö­rung kann ganz unter­schied­lich sein: Von Wort­fin­dungs­stö­run­gen bis zum Ver­lust der Spra­che.

Betrof­fen sein kön­nen:

  • Sprach­ver­ständ­nis
  • Sprech­funk­tio­nen
  • Wort­fin­dung
  • Gram­ma­tik
  • Schrift­spra­che (Lesen/ Schrei­ben)

Die logo­pä­di­schen The­ra­pie bie­tet die Mög­lich­keit, die Spei­che­rung, den Abruf, das Auf­ffin­den von Wör­tern und deren Neu­or­ga­ni­sa­tion neu zu ler­nen bzw. wie­der zu ent­de­cken.